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MeisterTilsiter Finalisten 2009

Alois Kappeler, Turbenthal ZH
Alois Kappeler, Turbenthal ZH

Alois Kappeler, Käserei Seelmatten, Turbenthal ZH
«Der dritte Einzug ins MeisterTilsiter-Final ist eine überzeugende Bestätigung unserer täglichen Arbeit », kommentiert Alois Kappeler den Erfolg, den er und sein Team bereits in den letzten beiden Jahren als Gewinner feiern konnten. Die Bauern, die ihre Höfe rund um den Bichelsee naturnah bewirtschaften, liefern täglich frische Milch. Alois Kappeler und seine Mitarbeiter verzaubern sie mit viel Liebe in einen köstlichen Tilsiter Switzerland. Während der Oberstufe «schnupperte» er in der Käserei Seelmatten und war so begeistert, dass er sich zum Käser ausbilden liess. Nach der Meisterprüfung konnte er seinen ehemaligen Lehrbetrieb übernehmen. Zu seinen Hobbys zählt er Snooker, Töfffahren, Wandern und Skifahren.

Michael Künzle, Käserei Mühlrüti SG
Michael Künzle, Käserei Mühlrüti SG

Michael Künzle, Käserei Mühlrüti SG
Bereits zum zweitenmal erreicht Michael Künzle den MeisterTilsiter-Final. Mit seinen Milchlieferanten – ausnahmslos Bauern aus der Umgebung von Mühlrüti – pflegt er eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Denn der Weg zu seinem exzellenten Tilsiter Switzerland führt immer über saubere, natürliche und gehaltvolle Milch. Seine Erfahrung holte sich Michael Künzle als Betriebsleiter der Käserei Mühlrüti, die er dann vor 11 Jahren gekauft hat. Am 22. April 2010 wurde Michael Künzle von der Sortenorganisation Tilsiter Switzerland als bester Tilsiter-Käser des Jahres 2009 geehrt. In seiner Freizeit singt er im Käserchor und schätzt das Zusammensein mit seiner Familie. Das jüngste seiner 4 Kinder, der 16jährige Matthias, absolviert eine Lehre als Milchtechnologe.

Urs Preisig, Sternenberg ZH
Urs Preisig, Sternenberg ZH

Urs Preisig, Käserei Rietwies, Sternenberg ZH
«Es erfüllt uns mit Stolz, einen so feinen Tilsiter Switzerland hergestellt zu haben», kommentiert Urs Preisig seine Wahl in den MeisterTilsiter-Final. Schon als Schulbub schaute er seinem Vater beim Käsen über die Schultern. 2005 übernahm er die Käserei und führt sie seither mit viel Begeisterung. Vom Hörnli, dem beliebten Aussichtsberg in der Region, gewinnt man einen wundervollen Rundblick über das Einzugsgebiet, wo die erstklassige Rohmilch für die Käserei Rietwies herkommt. Verschiedene Fachkräfte und vier Familienmitglieder helfen bei der Arbeit mit und tragen so wesentlich zum hervorragenden Ruf der innovativen, zielstrebigen Käserei bei. In der Freizeit geniesst Urs Preisig das Zusammensein mit seiner Frau Bernadette und den vier Kindern.

Roland Rüegg, Hinwil ZH
Roland Rüegg, Hinwil ZH

Roland Rüegg, Käserei Ringwil, Hinwil ZH
«Klein, aber fein und immer offen für Neues» – so lautet Roland Rüeggs Grundsatz. Seine Offenheit war es auch, die ihn trotz väterlichem Abraten zum Käserberuf zurückgeführt hat. So lernte er zunächst Elektromonteur. Dann zog es ihn mit aller Macht zur schönen Tradition seiner Vorfahren zurück. Nach der Käserlehre arbeitete er ein Jahr in einer Schafmilchkäserei in Australien, absolvierte die Meisterprüfung und führt nun seit einigen Jahren die Käserei, die er von seinem Vater übernommen hat. Die frische Milch aus den umliegenden Höfen verarbeitet er mit viel Fingerspitzengefühl zu einem köstlichen Tilsiter Switzerland. Dabei wird er von seinem Bruder, einem Angestelltem und einer Hilfskraft unterstützt. Mit seiner Frau und den 3 Kindern, beim Jassen, Radfahren und Motorradfahren findet Roland Rüegg einen schönen Ausgleich zu seinem anspruchsvollen Beruf.

Karl Thoma, Gibswil-Ried ZH
Karl Thoma, Gibswil-Ried ZH

Karl Thoma, Käserei Ried, Gibswil-Ried ZH
«Ich kann es fast nicht glauben», freut sich Karl Thoma, «nun bin ich bereits zum zweitenmal Meister-Tilsiter-Finalist.» Als Bauernsohn schätzt er den täglichen Kontakt mit seinen Milchlieferanten. Kein Wunder, entsteht aus dieser vertrauensvollen Partnerschaft heraus ein Tilsiter Switzerland, der rundum schmeckt. Schon seit 34 Jahren führt Karl Thoma die Käserei Ried mit grossem Erfolg. Vor 14 Jahren kaufte und modernisierte er sie. Dieser Einsatz hat sich gelohnt: Der Betrieb besteht auch in «rücheren» Zeiten und trägt damit zu einer gesunden naturnahen Landwirtschaft bei. Die Söhne Karl (29) und Johannes (20) arbeiten ebenfalls im Betrieb mit. Vater Karl freut sich, dass die Käserkunst auch in der nächsten Generation erhalten bleibt.

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